Von Santa, dem Elf on the Shelf und leuchtenden Kinderaugen

Veröffentlicht von Julia Brechtelsbauer am

Von Santa, dem Elf on the Shelf und leuchtenden Kinderaugen

Hallo ihr Lieben!

Ich bin Julia, 20 Jahre alt und war von April 2017 bis April 2018 als Au Pair in den USA, genauer gesagt in New Jersey.

Eines meiner Highlights während meiner Zeit dort war definitiv Weihnachten. Da es ja auch nur noch wenige Tage bis zum 24.12. sind, dachte ich mir, erzähle ich euch mal ein bisschen davon

Die Lichterketten lassen die Stadt erstrahlen, sodass man auch noch in Kilometern Entfernung davon geblendet wird. Der Duft nach frischgebackenen Plätzchen zieht durch die Luft und wo man hinschaut, strahlen einen lachende Kinderaugen an. Was klingt wie eine Szene aus „Kevin allein zu Haus“ oder „Schöne Bescherung“ findet man in den USA wirklich!

Worauf ich mich mit am meisten gefreut habe als ich mein Abenteuer Au Pair begonnen habe, war, einmal ein richtig typisches amerikanisches Weihnachten zu erleben – und ich wurde nicht enttäuscht!

Wir schreiben Ende Oktober. Die Halloween-Deko wurde aus den Geschäften verbannt und musste Santa und Co. Platz machen. Lichterketten und Lametta, edle Deko und Kitsch – alles was das weihnachtliche Herz höherschlagen lässt, erblickt man jetzt an jeder freien Ecke.

Und kaum schlägt man am Kalender das letzte Blatt um, sitzt er

auch schon in jedem Haus: der Elf. (Dabei handelt es sich um eine Art Puppe, die man in sämtlichen Variationen bezüglich Haut-, Haar- & Augenfarbe antrifft) Er sitzt jeden Tag woanders und beobachtet die Kinder. Waren sie artig, haben sie sich nicht so gut benommen? Alles wird sofort und unverzüglich an Santa

weitergegeben. (Kleiner Tipp am Rande: Nur die bloße Erwähnung des Elf ganz nebenbei wirkt manchmal Wunder,

sollten die lieben Kleinen einmal nicht sofort gewillt sein, ihre Zähne zu putzen oder ihre Hausaufgaben zu machen…)

WICHTIG!: Der Elf darf nicht berührt werden, sonst verliert er seine Magie…

IMG_1887

Der 24. Dezember ist da

Ich kann euch jetzt natürlich nur von meiner Erfahrung erzählen – aber so habe ich Weihnachten in den USA erlebt:

Als es am Christmas Eve – der Abend des 24.12. – langsam dämmerte, wurden Sack und Pack, Kinder und Eltern (samt Au Pair natürlich ;)) ins Auto gepackt und es ging zu den Eltern meiner Hostmom. Dort angekommen wurden wir von einer Schar von Cousinen und Cousins und einem riesigen Stapel Geschenke unter dem Baum begrüßt.

Und was tut man am besten an Feiertagen? Richtig, man isst! Bei Truthahn (ja auch an Weihnachten), Nudeln, Kartoffelbrei, Mais, Bohnen, Brot, etc. blieb kein Magen hungrig.

Die Kinder wurden immer zappeliger und durften nun endlich ihre Geschenke auspacken.

Und was ist Weihnachten ohne die Weihnachtsgeschichte? “Well prepared” wechselten die Kleinen in ihre Christmas Pyjamas und kuschelten sich mit ihrem Opa auf die Couch, der ihnen dann die Weihnachtsgeschichte vorlas. Um die ganze Magie perfekt zu machen, hat es genau in dem Moment angefangen zu schneien.

IMG_2898
IMG_2893

Da Santa ja aber eigentlich erst in der Nacht zum 25. vorbeischaut,

wurden Geschenke, Kinder, Eltern und Au Pair nach einigen schönen Stunden wieder schnell ins Auto gepackt. Santa war – den wir dank modernster Technik in einer App genau verfolgen konnten – schließlich schon über North Carolina und nicht mehr weit von New Jersey entfernt! Und glaubt mir – so schnell waren meine beiden Hostkids noch nie freiwillig im Bett. Jedoch nicht bevor wir noch Cookies und Milch für Santa und Karotten für die Rentiere rausgestellt haben.

25.12., 7 Uhr morgens. Nichts mit ausschlafen. Meine Kleine steht total aufgeregt in meiner Tür und zerrt mich aus dem Bett nach oben ins Wohnzimmer. Santa war da!

In unseren Pyjamas versammeln wir uns also um den reich geschmückten Baum und schauen den Kindern beim Geschenke auspacken zu. Hier kommt alles zum Vorschein, was das Kinderherz begehrt. Auch ich durfte mich über einige Geschenke von Santa freuen.

.Nachdem dann auch die Stockings vom Kamin genommen und der Inhalt ausgiebig inspiziert war, gab es erstmal Weihnachtsfrühstück. Ein paar Stunden Verschnaufpause, dann ging es in die Kirche. Von da nochmal kurz nach Hause und dann zu den Eltern von meinem Hostdad. Da an diesem Tag ungefähr halb New York auf die gleiche Idee gekommen ist, standen wir erst mal schön im Stau, kamen dann aber doch noch bei einem weiteren Dinner und vielen weiteren Geschenken an…

Inhalt ausgiebig inspiziert war, gab es erstmal Weihnachtsfrühstück. Ein paar Stunden Verschnaufpause, dann ging es in die Kirche. Von da nochmal kurz nach Hause und dann zu den Eltern von meinem Hostdad. Da an diesem Tag ungefähr halb New York auf die gleiche Idee gekommen ist, standen wir erst mal schön im Stau, kamen dann aber doch noch bei einem weiteren Dinner und vielen weiteren Geschenken an…

IMG_2917

Inhalt ausgiebig inspiziert war, gab es erstmal Weihnachtsfrühstück. Ein paar Stunden Verschnaufpause, dann ging es in die Kirche. Von da nochmal kurz nach Hause und dann zu den Eltern von meinem Hostdad. Da an diesem Tag ungefähr halb New York auf die gleiche Idee gekommen ist, standen wir erst mal schön im Stau, kamen dann aber doch noch bei einem weiteren Dinner und vielen weiteren Geschenken an…

Ja, ihr Lieben, das war mein Weihnachten in den USA! Für mich ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen und wer weiß, vielleicht verbringt ihr euer nächstes Fest ja auch schon zwischen leuchtenden Kinderaugen und amerikanischen Stockings?

Frohe Weihnachten,

Eure Julia

Kategorien: Allgemein